Michael Amthor / Über den Künstler

Michael Amthor – rechts im Bild 😉
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…und jetzt – mit ein paar mehr Falten 🙂

Mike-Veranda

Geboren am 30.5.1954 in Wiesbaden, Germany. Besuch der Freien Waldorfschule in Frankfurt und Heidenheim. Erste Beachtungen seines künstlerischenTalentes erfuhr er durch Ausstellungen seiner meist graphischen Werke in regionalen Ausstellungen während seiner Schulzeit.
Die Ausbildung zum Handweber und Textildesigner im legendären Atelier Fischer-Ebsen legten einen weiteren Grundstock für das Kennenlernen verschiedener Gestaltungstechniken. Während des Studiums der Pädagogik/Therapie und Kunst an der FH in Ottersberg mit 21 Jahren bei Prof. Dr. Puetz eröffnete sich ihm der Zugang zu den Farben und deren Beziehungen zum Menschen. Nach Aufbau einer Handweberei im KulturZentrum bei Forchheim und Studienaufenthalte in Griechenland, Portugal und Spanien war er dann 3 Jahre tätig als Kunsttherapeut in der psychisch-somatischen Friedrich Husemann Klinik – Schwarzwald.
Umfangreiche praktische künstlerisch-therapeutische Arbeit gaben ihm die Gewissheit, dass sich durch Kunst die Ursachen jeder Erkrankung positiv verändern lassen.

Nach einer Phase der Bildweberei, Holz- und Steinarbeit, Seminaren und Kursgebungen – folgte die Entwicklung einer eigenen Maltechnik und der Versuch, neue Wege zu gehen, was seine jetzigen Gemälde einzigartig und unverwechselbar machen. Durch die eigenwillige Farbgebung und Formengestaltung sowie die speziellen Grundierungen, die durch eine 3-D Grundstruktur – je nach Lichtquellen – zusätzlich enorme Lebendigkeit der Farben und Formen entstehen lassen, wird das Werk sofort als „echter Amthor“ erkannt.
G.Luft

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Technik:
Ich hatte von Anfang meiner künstlerischen Tätigkeit Bezug zu grobstofflichem Material. Ausgehend von Holz-, Stein- und Stoffgestaltung (Webbilder) entwickelte sich der Wunsch, diesen Materialien Form- und Bewegung zuzuordnen, ausgehend davon: Was spricht der zu bearbeitende Stoff zu mir, welche Qualitäten liegen vergraben und möchten sich offenbaren…

1990 entwickelte ich eine Maltechnik, die sich in Verbindung von grober Stofflichkeit – als Grund verwendete ich Steine, Jute und Hölzer – an Felsmalereien und andere archaische Ausdrucksweisen erinnerte. Dann reduzierte ich die Grundstruktur, arbeitete mit Leinwand oder Holzuntergrund, der mit Hilfe von aufgetragenen Materialien – z.B. Sand, Kiesel und Wurzelstücke – eine reliefähnliche Grundkomponente erhielt. Dann tastete ich mich an die Farben und deren innewohnenden Gesetzmäßigkeiten heran. In Öl-, Aquarell- und Acryltechnik entstanden die ersten Arbeiten.
Je nach den Grundaufträgen verwende ich Leinwand (feine Grundstruktur) oder Holz (grobe Grundstruktur). Interessant zu wissen: Früher wurden alle hochwertigen Gemälde auf Holzgrund gemalt.

Meine Gemälde sind durch die eigenwillige Farbgebung, Formengestaltung und Grundstruktur unverwechselbar und erhalten durch die 3-D Grundstruktur je nach Lichtquellen zusätzlich eine enorme Lebendigkeit der Farben und Formen.

Themen:
Durch das Studium, welches auch den Blick auf pädagogische und therapeutische Fragen warf, sind die Grundthemen vielfach der ENTWICKLUNG und der BIOGRAPHIE zugeordnet. Symbole wie der Weg, der Sonnengang, die Elemente, Temperamente und Archetypen gehören dazu. Charakteristisch ist auch der bewußte Einsatz der Grundierungen und Farben, wobei ich mich gerne auf Goethes Farbenlehre beziehe.

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